So unterscheidest Du die 'Drei Herzblätter'
Kordula Müller • 29. März 2026
So unterscheidest Du die 'Drei Herzblätter'
Besonders für Kräuterneulinge sind diese drei essbaren Wildkräuter im zeitigen Frühjahr nicht so leicht auseinanderzuhalten Es sind: Gundermann, Knoblauchsrauke und Scharbockskraut.
Hier ist dein Spickzettel für deine nächste Kräutertour:
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Gundermann (Gundelrebe):
Die Blätter sind eher rundlich bis nierenförmig mit einem deutlich gekerbten Rand. Er hat einen vierkantigen Stängel. Zerreib ein Blatt zwischen den Fingern – es duftet herrlich würzig-minzig. Perfekt für Kräuterbutter oder als herbe Note im Salat.
Knoblauchsrauke:
Junge Blätter sind nierenförmig, später werden sie spitzer und erinnern fast an Brennnesseln. Der Name ist Programm! Beim Zerreiben riecht sie intensiv nach Knoblauch. Ein Muss für Pesto.
Scharbockskraut:
Die Blätter sind herz- bis nierenförmig und auffallend glänzend. Es schmeckt leicht säuerlich-scharf und ist eine wahre Vitamin-C-Bombe. WICHTIG: Sammle es nur VOR der Blüte. Sobald die gelben Blüten da sind, reichert die Pflanze das leicht giftige Protoanemonin an.

Der Löwenzahn, der vielen auch als Butterblume oder Kuhblume ein Begriff sein dürfte, zählt wohl mit zu den bekanntesten und häufigsten Wildkräutern. Der an Bitterstoffen reiche Löwenzahn ist seit langem ein anerkanntes Heilkraut und hilft u. a. bei Leber- und Gallenbeschwerden. Doch auch in der Küche lassen sich mit Löwenzahn viele leckere Gerichte zubereiten.

Die Knoblauchsrauke (Allaria petiolata) - auch Knoblauchskraut genannt – ist unter Liebhabern von Wildkräutern keine Unbekannte. Der knoblauchartige, pfeffrige Geschmack kann in der Küche vielseitig verwendet werden. Es liefert uns wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und wird sogar gelegentlich als Heilpflanze genutzt









